2.1 Was ist Digitalisierung?

Die Digitalisierung ist eine neue Sichtweise und eine neue Art der Kommunikation, die in allen Bereichen auf den Menschen Einfluss nimmt. Mithilfe der Sozialen Medien Facebook, LinkedIn etc. verändert sie z. B. unsere Kommunikation in globalem Ausmass. Mit neuen ad­hoc ­Aufgabenstellungen, die diese Digitalisierung mitbringt, sind viele Mitarbeiter in Unternehmen noch im­mer überfordert. Eine Erleichterung der Arbeit für sie wird erst dann eintreffe, wenn sie die Fähigkeit erlangen, die Digitalisierung für sich arbeiten zu lassen. Der Mitarbeiter wird durch digitali­sierte Arbeitsprozesse bereichsübergreifend unterstützt; dadurch gewinnt er an Zeit, mit der er andere Aufgaben angehen kann. Dass heisst, im Allgemeinen erleichtert die Digitalisierung die Arbeit im Unternehmen und sorgt dafür, dass alle Ziele erreicht werden können. Die Digitalisie­rung ist eine Schnittstelle zur vierten industriellen Revolution. Zwischen Industrie 4.0 und Industrie 3.0 bestehen erhebliche Verwechslungsgefahren. Eigentlich sind wir immer noch in der drit­ten industriellen Revolution, weil wir immer noch mehrheitlich mit Computersteuerungen im Un­ternehmen zu tun haben. Vergleicht man die vierte industrielle Revolution mit der dritten industriellen Revolution, bemerkt man schnell, dass die Industrie 3.0 eher offline ist. Die Industrie 4.0 ist dagegen online und komplett vernetzt. Sie nutzt das Internet für ihre Tätigkeiten und dadurch entsteht eine intelligente Fabrik (Sitchwort 5G). Bei der dritten industriellen Revolution stand die IT­-Automatisierung im Vordergrund mit Desktop-­PC, Drucker und Robotern. Hier wurde zwar auch das Internet genutzt, aber in einer anderen Form und nicht in diesem Ausmass. Am Ende der dritten industriellen Revolution ist die Big Data entstanden. Auf deren Basis konnte die Industrie 4.0 entstehen.

Um die Ernsthaftigkeit der Digitalisierung noch zu unterstreichen, ist es wichtig zu Wissen, dass wenn das Unternehmen nicht mit der neuen Revolution mitziehen möchte, dass das Unternehmen früher oder später vom Markt in einer Ecke verdrängt und vollständig verschwinden wird. Das ist schon vielen Unternehmen passiert, zum Beispiel als die digitalen Fotos mit einem externen Kartenspeicherplatz erfunden wurden und Kodak sich dagegen entschied, die neue Technology zu benützen. Kodak bestanden darauf nicht auf die «Digitalisierung» aufzuspringen und auf die Fotoröhrchen zu bleiben, dadurch wurde Kodak vom Markt verdrängt und Ende der Neunziger gingen das Unternehmen Konkurs.

Es gibt viele Fragen, die bezüglich der Digitalisierung von jedem einzelnen Unternehmen beantwortet werden müssen, um den eigenen digitalen Weg des Unternehmens zu finden. Für den Manager sind aber nur drei wichtig, diese sind: Wo stehe ich? Was ist mein Ziel? Wie gehe ich vor?

Wie schon erwähnt, können viele Prozesse geändert werden. Es sollte aber beachtet werden, dass, wenn etwas geändert wird, oftmals etwas anderes verloren gehen kann. Um dem entgegen zu wirken, sollten eine SWOT-­Analyse erstellt werden. Zur Information, es muss nicht unbedingt alles automa­tisiert oder digitalisiert werden, vieles kann auch nur durch Verbesserungsvorschläge optimiert werden, sodass ein Mehrwert generiert wird. Das Humankapital sollte dazu genutzt werden, durch Ideen, Inventionen und Diffusionen, das Unternehmen mit Innovationen voranzubringen und Marktanteile zu gewinnen, um darauf aufzubauen und weitere Möglichkeiten und Chancen zu erkennen und auszuschöpfen.

2.2 Wie wichtig ist die Digitalisierung für das eigene Unternehmen?

Wie wichtig die Digitalisierung in einem Unternehmen ist, muss jedes Unternehmen selbst entscheiden. Um die Entscheidung einfach zu gestalten, sollte der Manager die Mitarbeiter fragen. Vieles kann durch Befragung von Mitarbeiter schneller am Ziel kommen als alleine es anzuge­hen. Der Mitarbeiter wissen ganz genau, was nicht optimal funktioniert. Es könnte sein das kei­ne Antworten kommen. Es sollte aber nicht bedeuten, dass es nichts zu verbessern oder digitalisieren gibt. Jeder Mitarbeiter, der etwas von der Digitalisierung und Industrie 4.0 versteht, weiss, dass irgendwann mal sein Job davon abhängt, wenn er sich nicht Weiterbildet.

Was bringt die Industrie 4.0? Wie bei jeder Revolution wird eine Kostenminimierung stattfin­den. Dies führt zu einer schnelleren und effektiveren Produktion mit einer Gewinnmaximierung. Das wird durch ein interdisziplinäres System noch zusätzlich verstärkt.

Als ich mit Mitarbeitern eines Unternehmens gesprochen habe, habe ich Folgendes mitbekommen. Sie denken, dass die Arbeiter aufgrund der Digitalisierung vermehrt entlassen und durch „Roboter“ ersetzt werden. Meiner Meinung nach trifft das in den nächsten Jahren nicht zu. Es kann gut sein, dass ein Roboter oder ein Programm eine Tätigkeit übernimmt, aber nur, um den Mitarbeiter zu unterstützen. Es werden sicher auch Stellen gekürzt, um neue Stellen entstehen zu lassen. Für diese neue Stellen werden spezielle Fähigkeiten gebraucht, insbesondere wird Wissen gebraucht, das speziell auf Schnittstellen basiert. Der neue Mitarbeiter muss mit den Robotern und Programmen umgehen können. Durch die Digitalisierung eröffnen sich für KMUs neue Möglichkeiten für Innovationen.

2.3 Disruption

Die digitale Revolution ist in vollem Gange und die digitale Disruption1 wird oftmals unterschätzt. Wie wird sich unsere Welt verändern? Jedes Jahr verdoppelt sich die Menge an Daten, die wir produzieren. Mit anderen Worten: Allein 2015 kamen so viele Daten hinzu, wie in der gesamten Menschheitsgeschichte bis 2014 zusammen. Pro Minute senden wir Hunderttausende von Goo­gle-­Anfragen und Facebook­-Beiträgen. Diese Daten verraten, was wir denken und fühlen. Bald sind die Gegenstände, die wir tragen oder benützen, ein Teil des „Internets der Dinge“. Die momentane Benutzung von Wearables ist ein Anzeichen davon, dass wir schon „in der Zukunft le­ben“. In zehn Jahren wird es schätzungsweise 150 Milliarden vernetzte Messsensoren geben, 20­mal mehr als heute Menschen auf der Erde. Dann wird sich die Datenmenge alle zwölf Stun­den verdoppeln. Viele Unternehmen versuchen daher jetzt, diese sogenannte Big Data in „Big Money“ zu verwandeln.

Ein gutes Beispiel wäre hier eine Schweizer Versicherung. Die Versicherung wollte um Kosten zu sparen, Daten von versicherten Personen speichern. Die Versicherung möchte das versicher­te Personen bestätigen, immer ein Datenarmband zu tragen. Dieses Datenband, das ihr Leben­stil aufzeichnet, wird genutzt um den Beitrag, denn der versicherte bezahlt zu senken. Sozusa­gen wer ein Leben ohne Fastfood und mit Fitness bevorzugt wird dafür belohnt. Die Personen die nicht in das Programm wollen, bezahlen weiterhin ihren alte Beitrag.

Ein anderes Beispiel ist, dass am 14.02.2017 die Credit Swiss bestätigte, dass sie eine sehr grosse Anzahl an Mitarbeitern entlässt, was eigentlich dem oben erwähnten völlig widerspricht. Dies ist leider als Beweis zu sehe, dass sich Manager mit der Digitalisierung kaum auseinander gesetzt haben und den einfacheren Weg in Anspruch genommen haben um dagegen vorzugehen. Als erstes werden alle Unternehmen im Finanzsektor diesen Wandel spüren. Da in Deutschland die Digitalisierung schon länger vonstatten geht, möchte ich gern einen Blick auf die Fintech-­Unternehmen werfen. In Abbildung 2 sehen wir, wie viele Startups in welchen Bereichen arbeiten.

2.4 Schnittstellen

Als Schnittstelle bezeichnet man in der Informatik die GUI, sie ist ein Teil des Systems, welcher zur Kommunikation dient. Diese grafische Benutzeroberfläche ist überall im Internet zu finden. Das Einloggen in eine bestimmte Internetseite ist zum Beispiel eine solche Benutzeroberfläche. Man kommuniziert mit dem Server der Internetseite, indem man seinen Benutzername und sein Password eingibt. Diese Daten werden dann zu dem Zielserver geschickt und dieser antwortet automatisch. Auch der Computer ist eine Schnittstelle, denn man kommuniziert mit ihm per Tastatur und Maus. Eine weitere Schnittstelle ist das Smartphone, das man vielleicht ständig bei sich trägt, um mit anderen kommunizieren zu können. Schnittstellen können übrtall sein, man muss sie nur erkennen können.

2.4.1 Mensch – Mensch

Seit die Informations­ und Kommunikationstechnologien, Anfang der neunziger Jahren, ein Teil der Menscheit wurde, sind wir sie stetig am Ausbauen. Die Rede ist von dem ersten Netzwerk, die wir virtuell und physisch ge­baut haben und immer noch verbessern. Als der erste elektronische Brief gesendet wurde, war das ein Meilen­stein der Menschheitsgeschichte, denn dadurch konnten wir schneller und sicherer mit anderen, die dem Netzwerk beigetreten sind, kommunizieren.

Um dieses Netzwerk aufrecht zu erhalten, müssen jedes Jahr Milliarden an Geldern investiert werden. Ein Blick auf das transatlantische Kabel, das durch alle Weltmeere gelegt wurde, sollte hier genügen. Dieses transatlantische Kabel steht uns allen zur Verfügung ebenso wie die Navigationssatelliten, die die GPS­Daten übermitteln und uns sicher an unsere Ziele navigieren.

2.4.2 Mensch – Maschine

Eine Solche Schnittstelle ist das Smartphone, das ein Com­puter für die Hosentasche ist. Denn ein Smartphone ist heu­te so stark, dass es Computer, die bei der ersten Mondmis­sion benutzt wurden, mit Leichtigkeit, was die Leistung an­geht, abhängt. Als wir zum ersten mal die Computer als Werkzeug für die Produktion genommen haben, merkten wir schnell das es eine positive Auswirkung hatte. Wir haben aber auch schnell gemerkt, dass es viel produktiver sein könnte, wenn die Computer ohne den Menschen miteinander kommuni­zieren würden. Also haben sich Informatiker an eine Lösung dieses Ziel gesetzt. So ist ein Algorithmus entstanden, der alle einfachen Aufgaben automtisch erledigen kann.

2.4.3 Maschine – Maschine

Die Maschinen­Kommunikation funktioniert nur, wenn ein Mensch alles programmiert und die Maschinen alle Regeln befolgen. Komplexe Arbeiten wie schnelles Reagieren auf das Umfeld können bis dato nur vom Menschen bewältigt werden. Das wird sich aber in den nächsten Jahren ändern, denn viele Projekte die nicht in Unternehmen realisiert werden können, weil es ein­fach unrealistisch erschienen ist, weil sie einfach nicht dran geglaubt haben, werden per Crowdfunding finanziert. Somit werden jedes Jahr hunderte neue Konkurrenten in den Markt eintreten.

Ein gutes Beispiel für eine Digitalisierung ist, wenn Systeme miteinander kommunizieren und Daten direkt oder per Server (zentrale oder dezentrale) austauschen. Durch ansammeln Unmengen von unterschiedlichen Daten, wurden wir in die nächste Revolution gepusht, indem wir diese Daten für das wachsen des Unternehmens benützen. Je nützlicher Daten desto stärker kann man sich am Markt behaupten.

2.5 Was sind die Probleme in KMUs?

Meiner Erfahrung nach ist das Verzetteln ein grosses Problem, indem man Dokumente, Verträge und Termine nicht mehr griffbereit hat und dadurch viel Zeit verliert. Die fehlende Organisationsdisziplin führt zu ineffizienten und langsameren Prozessen. Durch fehlende oder veraltete IT­-Systeme können Kundenbeziehungen leiden Wenn diese Schwachstellen noch durch schwache Logistik verstärkt werden, geht noch mehr Zeit verloren. Dass Schweizer KMUs von Lieferanten abhängig sind, ist jedem KMU­Manager bekannt. Hier meine ich die späte bezahlung von Rech­nungen oder miese Qualität oder verspätete Lieferung. Leider kann man nicht schon am Anfang der Wertschöpfungskette Einfluss nehmen, weil eine fehlende Transparenz im weg steht, denn durch fehlende Ordnung im Unternehmen undfehlendes Wissensmanagement wird sich die Qualität der Produkte oder Dienstleistung verringern.

Ein anderes Problem liegt bei den Mitarbeitern; oft sind Mitarbeiter unmotiviert und unzureichend ausgebildet, um freie Stellen zu besetzen. Zudem mangelt es zusätzlich an Kommunikationsschwierigkeiten, weil viele KMUs ein Kopfmonopol mit fehlenden Zielvorgaben oder Füh­rungsprobleme haben.

Viele KMUs leben mit der Angst, leicht austauschbar zu sein. Oft gewinnt der stärkere Wettbewerber mit den billigeren Angeboten. Das führt zu Unternehmen, die von Kunden abhängen, die nicht profitabel sind. Darunter leidet die Unternehmensliquidität und die Unternehmen haben eine höhere Zinsbelastung. Das Ergebnis davon sind Umsatzrückgänge; diese Rückgänge spürt nicht nur das Management, sondern auch jeder Mitarbeiter. Anzeichen dafür sind erhöhter Stress, der die Unzufriedenheit und Krankheitstage steigen lässt, und damit verbundene Fehler. Diese können wiederum zu Mobbing oder Arbeitskoller führen.

2.6 Wie kann die Digitalisierung konkret Unterstützung bieten?

Durch Verfolgen und Vermessen aller Aktivitäten, die digitale Daten hinterlassen, ist das KMU in der Lage, selbstständig zu werden und nicht von anderen abhängig. Ich denke mehr an unabhängigere Unternehmen, die dank der Digitalisierung nicht 90 Tage auf die Bezahlen einer Rechnung warten müssen. Die Digitalisierung unterstützt KMUs durch schnellere Entscheidungswege. Fairness und Gerechtigkeit werden durch neue Steuerungssysteme neu definiert, indem Transparenz gelebt wird. Insgesamt unterstützt uns die Digitalisierung bei der Selbstbestimmung und Partizipation durch mehr Offenheit.

2.7 Womit gewinnt ein KMU an Bedeutung?

Ein KMU wird erst dann an Bedeutung gewinnen, wenn das Unternehmen transparent gegen­über seinen Kunden ist. Vor allem sind Kommunikationsfähigkeit und kundenorientiertes Verhalten sehr wichtig. Aus Sicherheitsgründen sollte aber das Unternehmen nicht zu transparent sein, denn dann kann es passieren, dass jemand etwas nachahmt, in dem das Unternehmen eine Kernkompetenz hat. Eine Effizienzsteigerung in allen Bereichen wirkt sich auf das Image und die Finanzen immer positiv aus. Ein KMU sollte immer in aller Munde sein und Präsenz zeigen, denn nur dann wird es im Markt erfolgreich sein. Herausforderungen müssen bewältigt werden. Ein KMU muss seine Wertschöpfungskette optimieren, um bessere Dienstleistungen anbieten zu können. Das betrifft sowohl interne als auch externe IT-Schnittstellen.

2.8 IoT – Internet of Things

IoT sind Maschinen, die sich mit anderen Maschinen vernetzen und miteinander über «5G» kommunizieren, sei es lokal oder global. Das heißt, wenn eine Produktionsmaschine vor der kritischen Menge steht, schickt sie ein Signal zur nächsten Maschine und diese wiederum kommuniziert mit der nächsten. Somit braucht man nicht für jede Maschine einen Mitarbeiter, der diese Arbeit über­ nimmt, sondern vielleicht nur einen Mitarbeiter für drei Produktionsmaschinen. Der Mitarbeiter kontrolliert nur die Funktionen der Maschinen und prüft, ob sie fehlerfrei funktionieren und produzieren. Dieser technische Meilenstein ist die erste Stufe von vielen.

Wie die nächste Grafik aufzeigt, wird es im Jahr 2020 sieben Mal mehr Geräte geben geben, die miteinander kommunizieren, als Menschen, die diese Welt bevölkern. Ob das bald der Fall ist, können wir in ein paar Monaten kontrollieren.

2.9 Umfrage

In einer Umfrage der Handelszeitung vom Jahr 2016 wurde die Frage gestellt, ob die Digitalisierung die Arbeitswelt verändern wird und ob man sich fürchtet, dass ein Roboter die eigene Arbeit ersetzen würde. Knapp die Hälfte der befragten Personen denkt, dass mittelfristig ihre Stelle noch nicht ersetzbar sei. Aber ob das in 20 Jahren noch der Fall ist, wissen sie nicht. 32% der Befragten haben gesagt, dass ihre Tätigkeiten viel zu komplex seien und Menschlichkeit verlang­ten. Deshalb sei ihr Arbeitsplatz sicher. Wiederum gaben aber 22% der Befragten an, dass die Zukunft ihnen Sorgen bereite und dass sie Angst hätten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

2.10 Beispiele

2.10.1 Automatische Offerten-Antwort

Automatische Offerten­Antworten, die über die eigene Homepage abläuft, sind schon länger bekannt. Diese Offerten­Anfragen funktionieren mit einem eigenen oder externen Server, in dem sich alle Daten befinden. Der Kunde kann über eine Seite seine Bedürfnisse auswählen. Vielleicht kann man nicht alle befriedigen, aber trotzdem kann er sich einen kleinen Überblick davon verschaffen, wie viel es kosten würde. Diese automatische Offerten­Anfrage unterstützen die Verkäufer, sodass weniger interessierte Kunden schon am Anfang aussortiert und nur die soge nannten Zielkunden angesprochen werden. Denn ein Kunde, der sich dieser Prozedur stellt, wird sicherlich auch etwas kaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass er etwas kauft. Der Verkäufer wird dann nur noch für den Vertrag gebraucht. Er kann seine Zeit optimal einsetzen und sich auf andere Aufgaben konzentrieren.

2.10.2 Anwaltssoftware

Der Anwalt wird laut mehrerer Studien in ein paar Jahren nicht mehr so oft gebraucht wie wir ihn jetzt brauchen. Wie der Buchhalter, werden die Hauptaufgabe vom Anwalt durch einer Software erarbeitet. Ich sage nicht, dass der Anwalt ganz verschwinden wird, sondern eine beachtliche Anzahl von Anwälten werden ihrer Arbeit nicht mehr machen können. Durch die Digitalisierung widmen sie sich anderen Aufgaben und werden schneller fertig. Ein Anwalt tut nichts anderes, als Regeln zu befolgen, die irgendwann einmal aufgeschrieben wurden. Er recherchiert für seinen Fall in verschiedenen Büchern und pickt sich die notwendigen Artikel heraus. Damit die Anwaltssoftware funktionieren kann, müssen alle Gesetzesartikel digitalisiert und in einem DMS hinzugefügt werden. Der Anwalt muss dann lediglich Tags in die Software hineinschreiben und diese zeigt ihm alle Artikel, die miteinander verknüpft sind, auf. Die Kosten für den Anwalt werden sich drastisch verkleinern, weil er weniger Zeit beim Suchen von Gesetzen verliert.

2.10.3 Richter­software

Als Richter muss man für jeden Fall korrekt „Recht sprechen“. Man kann jetzt eine ähnliche Software machen wie die Anwaltssoftware aber für Richter konzipiert, die auf alle Fälle, die bis dato bearbeitet wurden, Zugriff hat. Die Gerichtsfälle werden auf dezentralen Servern gespeichert. Der Richter wird nur dann nicht erfolgreich sein, wenn es ein Fall gäbe, zu dem nichts in der Datenbank gespeichert wurde. Mit diesem Beispiel möchte ich eigentlich nur auzeigen, was man mit der Digitalisierung alles machen kann. Seit kreativ und probiert neue Wege die euch ans Ziel bringen.


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